Die Ausgangslage
Florea entwirft zeitlose Damenmode aus Leinen und Bio-Baumwolle und verkauft sie in kleinen Kollektionen über den eigenen Shopify-Shop. Das Partnerprogramm lief bei einem großen Netzwerk – mit hohen Gebühren und wenig Unterstützung.
Ein Wechsel stand lange im Raum. Was Florea zögern ließ, war das Risiko: Würden die Partner mitkommen? Wie lange würde das Tracking ausfallen? Und wer sollte das neben dem Tagesgeschäft eines kleinen Teams erledigen?
Die Lösung
Im Growth-Plan ist die Migration enthalten. Das Adlesa-Team hat den Umzug nach einem festen Plan übernommen:
- Tag 1–2: Tracking. Das Shopify-Plugin war in wenigen Minuten installiert. Eine Woche lang lief das Tracking in beiden Netzwerken parallel, damit kein Verkauf verloren ging.
- Tag 3–5: Partner und Konditionen. Partnerliste, Provisionen und Werbemittel wurden übernommen. Neue Partnergruppen trennen jetzt Neukunden (12 %), Bestandskunden (8 %) und Gutscheinportale (5 %).
- Tag 6–9: Partner informieren. Jeder aktive Partner bekam eine persönliche Einladung mit vorausgefüllten Konditionen. Wer zustimmte, war mit einem Klick freigeschaltet.
„Ich hatte mit Wochen voller Tabellen gerechnet. Stattdessen hat das Adlesa-Team den Umzug übernommen, und wir haben uns um unsere Kollektion gekümmert.“
Die Ergebnisse
Neun Tage nach Vertragsunterschrift war das Programm live. 94 % der Partner, die in den drei Monaten vor dem Wechsel Umsatz gebracht hatten, sind mitgekommen – einen Umsatzeinbruch gab es nicht.
Durch die niedrigere Netzwerkgebühr und die neuen Partnergruppen sanken Floreas Kosten für das Netzwerk im ersten Jahr um 31 %, bei leicht steigendem Partnerumsatz.
- Paralleles Tracking während der Umstellung nimmt dem Wechsel das größte Risiko.
- Partner wechseln mit, wenn man sie persönlich einlädt und die Konditionen vorab klar sind.
- Ein Netzwerkwechsel ist eine gute Gelegenheit, alte Einheitsprovisionen aufzuräumen.
Alle Zahlen beziehen sich auf den angegebenen Zeitraum und auf den Partnerkanal von Florea.



