Die Ausgangslage
Kubikwerk produziert modulare Regalsysteme in Deutschland und verkauft ausschließlich online. Der durchschnittliche Warenkorb liegt bei 640 Euro – entsprechend lange überlegen Kunden, bevor sie bestellen.
Im alten Setup bekam immer der letzte Klick die volle Provision. Interior-Blogs und Pinterest-Creator, die Kunden Wochen vorher auf Kubikwerk aufmerksam machten, gingen oft leer aus, während Gutscheinportale kurz vor dem Kauf kassierten. Dazu kamen Provisionen auf Bestellungen, die später zurückgingen.
Die Lösung
Kubikwerk hat die Vergütung im Partnerkanal an die lange Customer Journey angepasst:
- Positionsbasierte Attribution. Der erste und der letzte Kontakt teilen sich den Großteil der Provision, die Partner dazwischen bekommen den Rest. Inspirierende Inhalte werden so endlich mitbezahlt.
- Längere Fristen. Die Cookie-Laufzeit wurde auf 45 Tage verlängert, die Validierungsfrist auf 60 Tage – passend zum Rückgaberecht für Möbel.
- Fraud-Erkennung. Auffällige Muster wie Eigenkäufe oder Klicks ohne echtes Interesse werden automatisch markiert, bevor eine Provision bestätigt wird.
„Wir haben jahrelang Provision für den letzten Klick vor dem Kauf gezahlt. Jetzt sehen wir, wer unsere Kunden wirklich inspiriert – und bezahlen genau die.“
Die Ergebnisse
Nach neun Monaten erzielte Kubikwerk mit jedem Euro, der in Provisionen und Gebühren floss, 10,90 Euro Umsatz statt vorher 3,20 Euro – ein 3,4-fach höherer ROAS.
Content-Partner erhalten heute 55 % mehr Provision als vorher und sind entsprechend aktiver. Provisionen auf später stornierte Bestellungen gingen um 40 % zurück.
- Bei teuren Produkten bildet Last-Click die Kaufentscheidung schlecht ab.
- Die Validierungsfrist sollte mindestens so lang sein wie das Rückgaberecht.
- Wer Inspiration bezahlt, bekommt mehr davon – und weniger reine Gutscheinjagd.
Alle Zahlen beziehen sich auf den angegebenen Zeitraum und auf den Partnerkanal von Kubikwerk.



